Ole Liebl retweeted
sorry kann heute nicht an der revolution teilnehmen bin etwas erkältet bzw nicht ganz fit und muss mich besser etwas ausruhen nach der arbeitswoche
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wollte podcast über florian schröder reden aber dann dachte ich mir: man muss nicht über jedes stöckchen springen das eine:r hingehalten wird und tatsächlich ist es mir nicht gelungen aus einer derart dummen provokation auch nur einen einzigen klugen gedanken zu ziehen – am ende hilft wohl nur schulterzuckender boykott
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Ich bin etwas mitleidig, dass Ternus die Schrottentscheidungen seines Vorgängers als »exciting« abfeiern muss, wohingegen die wirklich nachgefragten Features wie FaceID und Cellular mal wieder auf der Strecke geblieben sind. Beim iPhone Duo bin ich etwas milder gestimmt, es ist für Apple immerhin eine neue Produktkategorie. Aber ein MacBook Pro ist kein Spielzeug, das ist ein fucking Arbeitsgerät. Und ich würde bei so einem Preis erwarten, dass es auch mit entsprechender Ernsthaftigkeit behandelt wird. Da wünscht man sich ja fast die Touchbar zurück …
We’re glowing with excitement over the new MacBook Pro. You’ve gotta touch it to believe it.
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Ole Liebl retweeted
...und oliver weber von der faz verteidigt auf x seine mutter isabella da frage ich mich: ist das nicht einfach vetternwirtschaft?
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Keine Ahnung, warum das so durch die Decke geht. Als Voice Agent wäre das eine nervtötende Vollkatastrophe. Spontan der einzige Use Case, den ich sehe: Generierung von Audiobüchern
We believe voice is the most natural way to interact with intelligence, so we created Dessa, the most authentic full-duplex speech model ever built. Talking with it feels like talking with a person…full of emotion, nuance, pauses, and a natural cadence.
block.xyz/dessa
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Es gibt drei zentrale Probleme, die ein produktives Arbeiten mit KI in deutschen Verwaltungen verhindern, obwohl verwaltende Sachbearbeitung eigentlich der ideale Anwendungsfall für moderne Sprachmodelle ist.
Das erste Problem liegt in den extrem scharfen Datenschutzrichtlinien, mit denen wir uns in eine Bullshit-Verwaltung hineinregulieren, die 2026 noch mit Faxgeräten und eingescannten Formularen hantiert. Klar, ich kann schon verstehen, dass man nicht alle Daten in die USA schicken möchte. Aber es ist in der Regel möglich, viele Daten vor der Verarbeitung zu anonymisieren, wenn es sein muss. Oder man betreibt die KI eben lokal.
Das stößt leider – und hier kommen wir zum zweiten Problem – an die extrem knapp bemessenen IT-Budgets der Verwaltungen und einen Fachkräftemangel für Setup und Wartung (weil die Wirtschaft für IT-Kräfte weitaus höher bezahlt, zumindest noch). Wegen irgendwas mit Schuldenbremse und unfähigen/untätigen Digitalministern wird da auch absehbar nix kommen.
Das größte und dritte Problem ist und bleibt jedoch die unendliche Unbildung in Sachen Computerbedienung, Sicherheit und KI-Nutzung. Es ist für mich als IT-Admin schwer erträglich, wie ineffizient Menschen mit ihren Rechnern arbeiten, obwohl sie sie doch tagtäglich bedienen. Das wäre so, als ob ich in eine Werkstatt gehe, und der Meister hält den Hammer falschrum und hämmert mit dem Holzstiel, »weil man das schon immer so gemacht hat«. Die komplette Überforderung selbst mit kleinsten Computerproblemen, die stoische Verweigerungshaltung, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, die Unfähigkeit, ordentlich zu googlen, die maximale Ineffizienz in der Bedienung des Betriebssystems, die verstörende Unbildung in Möglichkeiten und Grenzen von LLMs – das alles reißt in seiner Heftigkeit nicht nur einen riesigen Skill Gap auf, sondern wird selbst mit Milliarden von Euros die Digitalisierung von Verwaltungen verhindern.
Pessimistisch gesagt: Ich glaube, die Leute in Verwaltungen *wollen* so arbeiten wie in der DDR in den 80ern (obwohl das in der BRD sicher nicht anders war). Weil es zwar langsam geht, aber in Sicherheit und Ruhe ein gedankenloses Abarbeiten von was auch immer ermöglicht. Es gibt weder den politischen noch den persönlichen Willen, hier irgendetwas zu ändern.
Das erste Problem liegt in den extrem scharfen Datenschutzrichtlinien, mit denen wir uns in eine Bullshit-Verwaltung hineinregulieren, die 2026 noch mit Faxgeräten und eingescannten Formularen hantiert. Klar, ich kann schon verstehen, dass man nicht alle Daten in die USA schicken möchte. Aber es ist in der Regel möglich, viele Daten vor der Verarbeitung zu anonymisieren, wenn es sein muss. Oder man betreibt die KI eben lokal.
Das stößt leider – und hier kommen wir zum zweiten Problem – an die extrem knapp bemessenen IT-Budgets der Verwaltungen und einen Fachkräftemangel für Setup und Wartung (weil die Wirtschaft für IT-Kräfte weitaus höher bezahlt, zumindest noch). Wegen irgendwas mit Schuldenbremse und unfähigen/untätigen Digitalministern wird da auch absehbar nix kommen.
Das größte und dritte Problem ist und bleibt jedoch die unendliche Unbildung in Sachen Computerbedienung, Sicherheit und KI-Nutzung. Es ist für mich als IT-Admin schwer erträglich, wie ineffizient Menschen mit ihren Rechnern arbeiten, obwohl sie sie doch tagtäglich bedienen. Das wäre so, als ob ich in eine Werkstatt gehe, und der Meister hält den Hammer falschrum und hämmert mit dem Holzstiel, »weil man das schon immer so gemacht hat«. Die komplette Überforderung selbst mit kleinsten Computerproblemen, die stoische Verweigerungshaltung, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, die Unfähigkeit, ordentlich zu googlen, die maximale Ineffizienz in der Bedienung des Betriebssystems, die verstörende Unbildung in Möglichkeiten und Grenzen von LLMs – das alles reißt in seiner Heftigkeit nicht nur einen riesigen Skill Gap auf, sondern wird selbst mit Milliarden von Euros die Digitalisierung von Verwaltungen verhindern.
Pessimistisch gesagt: Ich glaube, die Leute in Verwaltungen *wollen* so arbeiten wie in der DDR in den 80ern (obwohl das in der BRD sicher nicht anders war). Weil es zwar langsam geht, aber in Sicherheit und Ruhe ein gedankenloses Abarbeiten von was auch immer ermöglicht. Es gibt weder den politischen noch den persönlichen Willen, hier irgendetwas zu ändern.
Precht bei @ronzheimer sehr treffend zu verhinderten Automatisierung durch #KI in der 🇩🇪 Verwaltung:
"Der Grund, warum wir das bisher nicht so dramatisch am Arbeitsmarkt spüren, ist, weil wir uns inzwischen ähnlich verhalten, wie sich die DDR in den 80ern verhalten hat. 1/8
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ich finde es ist wirklich bezeichnend dass simon david dressler urlaub in der märkischen schweiz gemacht hat und nicht die menschenrechtssituation von queers in brandenburg bei der lokalen bevölkerung angesprochen hat #scheinheilig
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